Der Säure-Basen-Haushalt immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.

Urheber: UMB-O
pH

Säure-Basen-Haushalt ist er der Inbegriff eines gesunden und ausbalancierten Lebens, für die anderen immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.

Hier zeige ich Dir wie Du mit kleinen, einfachen Schritten der Übersäuerung entfliehst.

Unser Blut sehr vielfältige Aufgaben erfüllen, daher muss er einen ganz bestimmten pH-Wert aufweisen. Dieser liegt im zwischen 7,35 und 7,45 pH-Wert und damit im leichten basischen Bereich.

Würde unser Blut „sauer“ werden, kämen wir in Lebensgefahr. Organe wie z. B. der Darm sind auf einen ganz bestimmten pH-Wert angewiesen. Unser Organismus stets damit beschäftigt den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren.

Um die Ursache einer Übersäuerung zu finden, ist es wichtigs, das Du Deine Ernährung mal unter die Lupe zu nimmst. Lebensmittel mit tierischem Eiweiß wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, können die Ursache einer Übersäuerung sein. Ein übersäuerter Körper entsteht vor allem wenn Du, viel Getreideprodukte z.B Brot und wenig frisches Obst, Gemüse oder Salat ißt.

Viele denken immer noch, dass sauer schmeckende Lebensmittel auch säurebildend sind.

Zitrone

Dem ist keineswegs so. Nein ganz Im Gegenteil, sauer schmeckende Früchte wie Zitrusfrüchte enthalten reichlich basische Mineralstoffe, die einen basischen Effekt im übersäuerten Körper haben.

 

 

Wie bleibt aber nun der Säure-Basen-Haushalt im Lot?

#Abwechslungsreiche Ernährung und Bewegung am besten#

Eine abwechslungsreiche, eher basische Ernährung mit wenig oder gar keinem Fleisch und viel frischem Obst und Gemüse sei aber auf jeden Fall gesund. Mindestens ebenso wichtig ist aber viel Bewegung, denn körperliche Bewegung verbessert die Säureausscheidung.

 Entspannungsbad

Gönne Dir ab und an mal ein basisches Wellness-Bad, denn dadurch wird der Säureschutzmantel abgebaut. Aus dem Bindegewebe können Säuren und Ablagerungsstoffe nachströmen und somit leichter aus dem Körper ausgeschieden werden.

Anwendung: 1–3 Mal pro Woche für die Entgiftungsfunktion der Haut Das Basenbad empfiehlt sich ebenfalls zur Einleitung und Begleitung einer Entsäuerung bei Fastenkuren. Füge in Dein Vollbad (am besten abends) 100 g Bullrich Säure-Basen-Balance ins ca. 37°C warme Badewasser. Nach 10 Minuten Baden wird der ganze Körper mit viel Seife und einer Bürste gründlich bearbeitet, dann wieder für 20–40 Minuten im Wasser liegen bleiben und falls das Wasser zu kühl wird heißes Wasser nachfließen lassen. Zum Abschluss den Körper nochmals stark einseifen und bürsten, gründlich abbrausen und nach dem Abtrocknen Bettruhe halten.

Bewusst leben

Bewusster leben, d. h. positiv denken, Stress vermindern, Sport treiben und vielleicht ab und zu mal in die Sauna gehen, um den Säureabbau zu unterstützen.

Erhöhe Dein Anteil basischer Lebensmittel

Indem Du Obst, Gemüse, Kartoffeln, frische Kräuter und Keimlinge oder Samen (z. B. Sonnenblumenkerne).in die Nahrung miteinfügst. Besonders basenbildend sind beispielsweise Sesam, Grünkohl, Kresse oder Rucola (Rauke). Und viel Kräutertees und stille Mineralwasser trinken.

Sind Basenpulver sinnvoll?

Basische Pulver (Säurepuffer) sind keine Lösung auf Dauer.

Wenn Du unter Stress leidest, gerne Kaffee trinkst, rauchst. Könntest Du mit Basenpulvern den körpereigenen Säure-Basen-Haushalt schnell wieder ausgleichen. Nachhaltige gesundheitliche Effekte erzielt aber besser mit Basenkuren (Ernährungsumstellung, Entschlackungstee, Basenbäder, Darmkur.

Basenpulver „Quick Basic“ von amaiva Naturprodukte

Hoch basisches Pulver. 100% natürlich. Ohne künstliche Zusätze.

Basentee

Tatsächlich gibt es bestimmte Pflanzen und Kräuter wie beispielsweise Zimt, Süßholzwurzel, Ingwer oder Fenchel, die beim Entschlacken helfen können.

Bittere basische Säfte trinken

Sehr basenreich sind außerdem alle bitteren Direktsäfte wie zum Beispiel Löwenzahnsaft oder Brennnesselsaft. Diese empfehle ich Ihnen als eine Wochenkur jeweils im Herbst und Frühling zu trinken. Erhältlich sind sie im Reformhaus.

Basen

Was sind Basen im Körper?

Der Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Körpers ist normalerweise relative ausgeglichen. Bei falscher Lebensweise kann das Säure-Basen-Haushalt ganz schön aus dem Gleichgewicht geraten. Gerade in den Wechseljahren tun wir möglichst wenig, um unseren Körper bei der Ausscheidung der anfallenden Säure- und Schlackenmenge zu unterstützen. Wir bewegen uns oft nur wenig, sind kurzatmig und achten kaum auf ausreichende Versorgung mit basischen Mineralstoffen.

Die Skala reicht von 0 bis 7 im sauren Bereich, von 7 bis 14 im basischen Bereich.

Bei einer Übersäuerung nimmt der Körper fast alle seine Mineralstoffdepots.

Die Folgen: Abgeschlagenheit, brüchige Nägel und Haare, unreine Haut, Stressanfälligkeit, Übergewicht, immer wiederkehrende Infekte. Auch wenn Du ausreichend Schlaf hast, bist Du morgens müde & ausgelaugt. Jetzt bist dann für den Rest des Tages angesäuert. Wenn dann jemand fragt: „Warum bist Du so sauer?“ Hat er gar nicht mal so unrecht.

Die Atmung, die Verdauung und der Kreislauf arbeiten unermüdlich, um den gesunden pH-Wert im Körper aufrecht zu halten. Unsere Nahrung wie Kohlenhydrate, Eiweißen & Fette, auch Mineralien sind einige säurebildend, andere wiederum basenbildend.

Die säurebildenden Mineralien sind u. a. Schwefel, Phosphor, Chlor und Jod.

Die basenbildenden Mineralien sind u. a. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen.

 

Übersäuerung (Azidose) kann man  mit einem pH Teststreifen (pH-Indikatorpapier) feststellen. 

Urinteststreifen
 

Mit pH Teststreifen wird der  pH-Wert des Urins zu messen.

pH Teststreifen gibt es in jeder Apotheke oder im Internet zukaufen.

 

 

 

Lebensmittel im Überblick

Stark basische Lebensmittel

Gemüse: Karotten, , Petersilienwurzel, Pastinaken, Sellerie, Fenchel, Weißkohl, Wirsing, Mangold, Blumenkohl, Grünkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Spinat, Rote Bete, Auberginen, Zucchini, Kürbis, Tomaten, Radieschen, Rettich, Artischocke, Meerrettich
Salat: Salat mit Bitterstoffen wie Radicchio, Chicorée, Endivie, Feldsalat, Kopfsalat, Rucola, frische Sprossen, Wildkräuter
Kräuter und Gewürze: Petersilie, Dill, Schnittlauch, Lorbeer, Majoran, Estragon, Thymian, Oregano, Basilikum, Bärlauch, Brunnenkresse, frische Sprossen, Wildkräuter, Ingwer, Nelken, Muskatnuss, Kurkuma, Chili, Vanille, Zimt
Kartoffeln und Hülsenfrüchte: Pellkartoffeln, Salzkartoffeln, grüne Bohnen
Obst: Äpfel, Birnen, Brombeeren, Ananas, Aprikosen, Bananen, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Pfirsiche, Stachelbeeren, Sanddorn, Trauben, Datteln, Feigen
Sojaprodukte: Sojamehl, Sojabrot, Sojabohnen
Süßes: Rosinen, Maronen, Mandeln, Mandelmus, Haselnüsse, Sesam
Getränke: Tee Fenchel, Kümmel, Anis, Lindenblüten, Schafgarbe, Salbei, Melisse, Pfefferminze; frische Gemüse- und Obstsäfte Möhrensaft, Tomatensaft, Apfelsaft, Brombeersaft, Himbeersaft; Heilwässer mit hohem Kalziumgehalt

Schwach basische oder neutrale Lebensmittel

Gemüse: Brokkoli, Spargel, Zwiebeln, Oliven, Lauch, Paprikaschoten, Pilze, Schwarzwurzeln, Gurken
Salat: Eisbergsalat
Kartoffeln und Hülsenfrüchte: Bratkartoffeln (in Öl gebraten), weiße Bohnen, Erbsen
Obst: Heidelbeeren, Wassermelonen, Zitronen, Limonen, Orangen, Grapefruit
Milchprodukte, Sojaprodukte: Tofu, Sojamilch, Molke, Kefir, Buttermilch, Naturjoghurt, Frischkäse, Butter
Süßes: selbst hergestellte Früchte-Marmelade, Honig, Früchteeis
Getreide, Koch- und Backzutaten, Öle, Essig: Hirsemehl, Agar-Agar, Leinöl, Rapsöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Apfelessig, Balsamico
Getränke: grüner Tee, Kräutertee, Früchtetee (selbst gemischt), Kirschsaft, Ananassaft, Grapefruitsaft, Orangensaft, stilles Wasser, Kakao, Pils, Wein

Schwach saure Lebensmittel

Gemüse: Rhabarber, Rosenkohl
Hülsenfrüchte: Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Hirse
Milchprodukte: frische Milch, Sauerrahm, frische Sahne, Weichkäse, Joghurt
Süßes: Bitterschokolade, Walnüsse, Sandkuchen
Getreide, Koch- und Backzutaten: Brot, Knäckebrot, Buchweizen (Vollkorn), Haferflocken, Mais, Reis, Nudeln, Gelatine
Getränke: Bier (hell)

Stark saure Lebensmittel

Gemüse: Gemüse aus Konserven (Erbsen)
Kartoffeln: Pommes frites, Chips
Milchprodukte: Quark, Camembert, Gouda, Parmesan, Cheddar, Schmelzkäse, Scheiblettenkäse
Süßes: Erdnüsse, Torte
Getreide, Koch- und Backzutaten: Weißmehl, Backpulver, Eier, Eiernudeln, Mayonnaise
Fleisch und Wurstwaren: Fleischbrühe, Innereien, Speck, Schmalz, Schinken, Salami, Corned Beef, Leberwurst
Fisch und Meeresfrüchte: Krabben, Garnelen, Ölsardine, Lachs, Forelle, Miesmuscheln
Getränke: Cola, Limonaden, Getränke mit Kohlensäure, Eistee, Light-Getränke

 

 

2 Antworten auf „Der Säure-Basen-Haushalt immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.“

    1. Hallo Marcus, vielen Dank das freut mich riesig. Ich tue mein bestes damit ich Frauen gute Tipps in den Wechseljahren geben kann.
      Lieben Gruss Jutta

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*