Die Vorboten der Wechseljahre

  Die Vorboten der Wechseljahre

wechseljahre-gesundheit.de
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Die monatlichen Blutungen kommen später oder fallen einen ganzen Monat aus und dann sind sie wieder da. Plötzlich wird einem heiß, man schwitzt und es fühlt sich sehr unangenehm an. Hat das mein Mann oder Lebenspartner gerade bemerkt? Man springt auf, geht ins Bad und schaut in den Spiegel. Leichte Schweißperlen auf der Stirn, Achselnässe unter dem Arm. Panik bricht aus, das hatte ich noch nie.

Das sind die Vorboten der Wechseljahre. „Eine neue Ära der Frau“ tritt ein.

Ich bin doch erst 45. Auweia, jetzt werde ich alt!

Keine Panik, ich bin bei Dir und wenn Du möchtest werde ich Dich gerne begleiten und vieles über die Symptome in den Wechseljahren erklären.

Aber gehen wir erstmal einige Symptome in den Wechseljahren durch:

  • Unregelmäßige Blutungen/Ausbleiben der Blutung
  • Hitzewallungen/Schweißausbrüche
  • Stimmungsschwankungen
  • Gewichtszunahme
  • Schmerzen / Spannungsgefühl in der Brust
  • Blasenschwäche
  • Kopf-Migräneschmerzen
  • abnehmende Leistungsfähigkeit/Erschöpfungszustände

Unregelmäßige Blutungen/Ausbleiben der Blutung

Unsere Eierstöcke haben ihr bestes getan. Jetzt sind sie erschöpft und der Eisprung im Monatszyklus bleibt aus. Der sogenannte Gelbkörper, der das Gelbkörperhormon Progesteron sonst immer bildet, macht nun auch nix mehr. Der Progesteronspiegel im Blut sinkt und die Folgen sind Blutungsstörungen. In den meisten Fällen sind das die Anzeichen für die Wechseljahre. Mal ist der Abstand zwischen zwei Blutungen sehr kurz, oder die Blutung hält nur wenige Tage an. Der Abstand zwischen zwei Blutungen ist bei jeder Frau anders.

Längere Pausen wiederum können von sehr heftigen Blutungen begleitet sein, die lange andauern. Bei den meisten Frauen beginnen solche Zyklusschwankungen zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr und dauern meist mehrere Monate bis Jahre. Die Blutungen bleiben ganz aus, da der Östrogenspiegel niedrig geworden ist, dass keine Gebärmutterschleimhaut mehr gebildet wird. Allerdings werden sie nur von Frauen bemerkt, die nicht die Pille zur Empfängnisverhütung nehmen, da diese den Zyklus reguliert.

Hitzewallungen/Schweißausbrüche

Während der Hitzewallung (meiner SuperNova) weiten sich die Blutgefäße im Körper. Die Durchblutung nimmt zu und die Temperatur im Körper steigt an. Rötung der Haut und Schweißausbrüche resultieren daraus. Hitzewallungen treten meist zwischen der Prämenopause und der Postmenopause auf, d.h. in dem Zeitraum vor der letzten Regelblutung und nach der letzten Regelblutung. Kurze Zeit später kehrt sich das Ganze um: Nach dem Schwitzen fällt die Körpertemperatur und man beginnt zu frieren.

Stimmungsschwankungen

Gefühle bereichern das Leben. Wer kennt das nicht, man lacht herzhaft, fühlt sich wohl und dann…. der Blick ins Leere, tiefe Betrübnis, schweres Atmen, Traurigkeit überfällt einen ganz plötzlich. Die Stimmung kann an manchen Tagen hin und her schwanken. Hormone beeinflussen deutlich das seelische Wohlbefinden. Keine Angst, Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren sind ganz normal.

Gewichtszunahme

Und nun kommt es ganz Dicke, die Gewichtszunahme. Der Bauch runder, der Po flacher und die Brust größer. Der Stoffwechsel verlangsamt sich,  um bis zu 15 % die Kalorien werden langsamer verbraucht und lagern sich in Fettdepots ab. Viele Frauen klagen über ihre Gewichtszunahme während der Wechseljahre.  Teilweise ist nicht immer die hormonelle Umstellung schuld,  es liegt eher daran das wir uns weniger bewegen. Da der Energieumsatz überwiegend in den Muskeln stattfindet nimmt die  Muskelmasse im Alter ab, dadurch verbraucht der Körper weniger Energie. Gleichbleibende Ernährungsgewohnheiten und zunehmender Bewegungsmangel führen dann zu einem höheren Körpergewicht.

Schmerzen / Spannungsgefühl in der Brust

Brustspannen (Mastodynie) bezeichnet zyklusabhängige Brustschmerzen. Symptome sind ein Spannungs- oder Schwellungsgefühl in der Brust. Häufig kommen auch die Beschwerden auch in den Wechseljahren vor. Viele Frauen leiden an Spannungsgefühlen in der Brust.

Blasenschwäche

Der Hormonmangel in den Wechseljahren kann eine Blasenschwäche auslösen. Die ausbleibende Östrogenwirkung hat eine Rückbildung der Schleimhäute von Blase und Harnröhre zur Folge. Der Beckenboden verliert an Elastizität und wird nachgiebiger. Die Kontrolle des Blasenverschlusses wird schwerer. Jede fünfte Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren klagt über unbeabsichtigten Harnabgang, vor allem unter plötzlicher Belastung wie Husten, Lachen oder beim Anheben schwerer Gegenstände.

Kopf-Migräneschmerzen

Migräne ist ein in unregelmäßigen Abständen ein immer wieder auftretender Kopfschmerz, der häufig mit verschiedenen weiteren Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Sehstörungen einhergeht. Meist tritt der Schmerz einseitig auf. Werden die Kopf & Migräneschmerzen stärker, dann solltest Du bitte zum Arzt gehen.

 Schlafstörungen und Erschöpfungszustände

Schlechtes Einschlafen; man wacht nachts schweißgebadet auf und schläft nicht mehr so tief wie früher. Der schlechte und wenige Schlaf über längere Zeit führt zu Erschöpfungszuständen. Dies ist der Hauptverursacher für die abnehmende, körperliche Leistungsfähigkeit in den Wechseljahren. Erschöpfungszustände, Verspannungen, Müdigkeit, Nacken-, Kreuz- und Spannungskopfschmerzen. Niemand bleibt von Stress verschont; Stress auf der Arbeit und in der Familie, wir alle kennen den unvermeidbaren Stress. „Das muss ich noch erledigen!! Der Termin rückt immer näher und ich habe immer noch nichts getan!“ Lass Dich nicht verrückt machen. Step by Step