Histaminintoleranz

Histaminintoleranz

Histaminintoleranz ist noch recht unbekannt – und besonders viele Frauen ab den 40zigern leiden darunter, wissen es aber nicht. Weil die Symptome stark an eine Allergie erinnern!

"<yoastmark

Menschen mit Histaminintoleranz leiden – z. B. nach dem Genuss von Rotwein – an Hautausschlag, Kopfschmerzen, Durchfall, Schnupfen, Herzklopfen, Brechreiz oder Magenkrämpfe.

Bei der Histaminintoleranz kann der Körper über die Nahrung aufgenommene biogene Amine nicht richtig abbauen.

Spezifische Untersuchungen bim Arzt können Hinweise auf eine Histaminintoleranz geben.

Normalerweise baut der Körper Histamin aus der Nahrung im Dünndarm mithilfe von Enzymen rasch ab. Die meisten Menschen haben deshalb in der Regel keine Probleme durch histaminhaltige Nahrung. Manchmal scheint dieser Abbau jedoch nicht richtig zu funktionieren und führt in der Folge zu einer Histaminunverträglichkeit.

Was ist Histamin?

Histamin zählt zu den Gewebshormonen und ist ein Botenstoff, der bei vielen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle spielt, insbesondere bei

 Histamin
Histamin

Entzündungsreaktionen. Der Körper bildet Histamin natürlicherweise aus der Aminosäure Histidin. Chemisch gesehen zählt Histamin zu den sogenannten biogenen Aminen.

Diese Symptome treten in der Regel nach einer Histaminreicher Mahlzeit oder nach Alkoholgenuss auf.

Lebensmittel mit einem hohen Histamingehalt sind:

Geräuchertes Fleisch wie Salami, Schinken
Innereien oder Schwein
Mehrere Fischprodukte (Fischkonserven) Meeresfrüchte
Viele Käsesorten (je niedriger der Reifegrad, desto geringer der Histamingehalt)
Sauerkraut
Bier (Weizenbier)
Essig und essighaltige Produkte (Senf, in Essig eingelegte Nahrungsmittel)
Rotwein (je niedriger der Reifegrad, desto geringer der Histamingehalt)
Pilze und Schimmelpilze
Spinat
Avocado

Bestimmte Lebensmittel, die selbst kein Histamin enthalten, können unter Umständen bewirken, dass körpereigenes Histamin aus Zellen ausgeschüttet wird. Dies soll zum Beispiel für Erdbeeren oder Schokolade der Fall sein. Solche Lebensmittel bezeichnet man als Histaminliberatoren oder wörtlich „Histaminfreisetzer“.

lies hier weiter